26 August 2026 - 10:59
Source: ABNA
Irans Botschafter: Regierungen sollen die einseitigen Zwangsmaßnahmen der USA zurückweisen und verurteilen

Gholamhossein Darzi erklärte: Die Seeblockade des Iran durch die Vereinigten Staaten und der Angriff auf iranische Handelsschiffe in internationalen Gewässern sind eine grobe Verletzung der Souveränität Irans, der Navigationsfreiheit und des internationalen Seerechts.

Wie die Nachrichtenagentur ABNA berichtet, erklärte Gholamhossein Darzi, Botschafter und stellvertretender Ständiger Vertreter der Islamischen Republik Iran bei den Vereinten Nationen, am Dienstagabend Ortszeit (US-Ostküste) in der Sitzung des Sicherheitsrats zu Konflikten und Ernährungssicherheit und der Rolle des Sicherheitsrats bei der Linderung der Ernährungskrise: Bewaffnete Konflikte sind nach wie vor eine der Hauptursachen für Hunger und Ernährungsunsicherheit, und ohne die Bekämpfung ihrer tieferen Ursachen, wie Aggression, Besatzung, illegale Zwangsmaßnahmen und vorsätzliche Zerstörung ziviler Infrastruktur, kann dieses Problem nicht bewältigt werden.

Er stellte klar: Die Resolution 2417 des Sicherheitsrats aus dem Jahr 2018 verurteilt die Aushungerung von Zivilisten als Kriegsmethode und die Behinderung des humanitären Zugangs. In Gaza geht der Völkermordkrieg Israels gegen das palästinensische Volk mit eklatanten Verstößen gegen das internationale humanitäre Recht einher, darunter die gezielte Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur sowie der Einsatz von Hunger als Waffe durch Aushungerung und systematische Behinderung der humanitären Hilfe.

Der hochrangige Diplomat der Islamischen Republik Iran bei der UNO stellte fest: Trotz des Ausmaßes dieser Verbrechen war der Sicherheitsrat jedoch aufgrund der politischen Unterstützung und der Behinderung durch die Vereinigten Staaten wiederholt nicht in der Lage, seine Verantwortlichkeiten gemäß der Charta wahrzunehmen und die Rechenschaftspflicht sicherzustellen.

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